Häufige Redensarten im Lande Erédia

 
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nabhängig von den Regionen und den Mundarten Erédias haben sich mit der Zeit viele Sprüche und Redensarten in den Alltag der Erédier eingeschlichen.


Von der Taverne und den Gelagen:

Da das Leben in Erédia auch sehr hart ist, bedient man sich nach getaner Arbeit dem guten alten Met oder dem Gerstensaft! Häufig sagt man auch "Die Lasten in Sondth's Arme legen" oder "Heute Abend ist Sondth mein Beschützer!". Jedoch kann man auch "Luft in den Weinschlauch lassen" oder "Saufen wie ein Trave". Wenn man "fressen kann wie ein Oger" sollte man aufpassen, dass nicht "die Götter einen Erbstreit im Bach ausfechten!"
Wenn man dann am nächsten Morgen einen "Wolf" hat, sollte man mit dem Feiern aufhören, sonst wird aus dem Wolf ein "Werwolf".
Wer sich auf einem Fest richtig wohl fühl, also "feiert, wie ein Chi-ta nach dem Sommerschlaf", der neigt auch dazu, Scherze zu machen. Er wird dann oft als "Schelm" oder "Koboldknecht" beschimpft. Aber auch mit "dir sitzt doch ein Kobold im Nacken" gerügt.
Wenn einer gar nicht zechen oder saufen will ist er "prüde wie ein Riedaer".
 

Annäherung und Charisma

Häufige Annährungsversuche an das andere Geschlecht beginnen mit Komplimenten wie "Ihre Augen strahlen wie die alisischen Sterne" oder "Ihr müsst eines von Tricias Kindern sein". Wenn man sie gänzlich bezirzen will, sagt man "Euer Körper gleicht der Anmut eines Elfen!" Wobei man diese Redensart nicht in Forkenburg benutzen sollte!
Nach den Komplimenten geht man über zu Andeutungen zum Beispiel, dass "man Ihr die Sterne vom Himmel holt" oder "sämtliches alisisches Gold rauben würde" nur um "die glühenden Wangen der Morgenröte zu streicheln". Danach ist es an der Zeit "Ehrtra zu dienen" oder "Auf Solwinn's Schwingen reiten".
 

Mut und Kampf:

Wenn jemand besonders tapfer im Kampf war, dann hat er entweder "Vigar in sich" oder "Er kann kämpfen wie ein Drache". Wenn man jemanden tötet, "schickt man ihn in Dail's Hallen" oder "über den großen Fluss". Es kann auch vorkommen, dass sich jemand wehrt "wie ein Chi-ta mit offener Kehle", wobei dazu auch "sich mit Schwert und Knüppel wehren" gesagt wird. Wenn jemand überhaupt nicht kämpfen konnte, dann hatte er "ein stumpfes Schwert".
 

Beleidigung:

Doch bevor man kämpfen kann, braucht man einen Grund dafür. Vor allem in Hellensberg hört man häufig in Kneipen "Euer Gemächt stinkt wie das eines orkischen Viehhändlers" oder "Nach eurem Aussehen zu urteilen kommt ihr weit aus dem Westen!" Auch gibt es Standartbeleidigungen nicht nur gegen das Äußere, sondern auch gegen das Innere. So kann man oft hören, dass "die Narrheit aus dem Gesicht schaut" oder "man schlau ist wie ein Baumstumpf". Auch nicht verkehrt ist zu sagen, dass "Ilva bei deiner Geburt weggeschaut hat". Ganz schlimm sind Beleidigungen gegen das Elternhaus. So kann man sicher sein, dass es Ärger gibt, wenn man sagt, dass "der Vater braunes Fell und gegrunzt haben muss" oder dass "die Mutter nicht mehr wissen würde, wer der Vater sei". Wenn jemand "sein Handwerk in Anderporth gelernt hat", dann ist er meistens ein "Spitzbube", ein "Hundsfott" oder ein "Lustlümmel".


Sonstige Sprichworte:

" Gehst du nach Anderporth, lass dein Geld daheim!"
" Die Nebelberge haben schon so manche Frau zur Witwe gemacht"
" Jetzt lege ich mein Leben in Solwinn's Hände"



 

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